Natur wird zu Geschmack.
Alles beginnt mit den Bienen.

Bienen machen den Honig.
Meine Aufgabe ist es, sie dabei zu unterstützen.

Honig beginnt für mich draußen bei den Bienen, in einer Landschaft, die ihm seinen Charakter gibt. In den Pflanzen, die gerade blühen. Im Wetter eines Jahres.

In meiner Bio-Imkerei in Oberbayern entstehen Honige, bei denen genau diese Unterschiede schmeckbar bleiben sollen. Nicht die maximale Honigausbeute steht für mich im Mittelpunkt, sondern ein respektvoller Umgang mit den Bienen und ein Honig, der zeigen darf, wo und wann er entstanden ist.

Hinter jedem Glas steckt eine erstaunliche Leistung: in einem Teelöffel Honig steckt die Lebensarbeit einer Biene. Sie sammeln Nektar, tragen ihn in den Stock und verarbeiten ihn gemeinsam zu Honig.

Ich kann ihnen diese Arbeit nicht abnehmen. Aber ich kann versuchen, ihnen das Leben dabei so leicht wie möglich zu machen.

Bienenfreundliche und ökologische Imkerei

Ein Bienenvolk reguliert seine Temperatur, versorgt die Brut und legt Vorräte an. Ich unterstütze meine Völker dort, wo ich kann, damit sie ihre Energie sinnvoll einsetzen können, gut durch die Saison kommen und vital ins neue Bienenjahr starten.

Ich arbeite ruhig, zügig und mit möglichst wenigen Eingriffen. Denn jedes Öffnen bedeutet für die Bienen zunächst eine Störung: Da kommt plötzlich jemand, öffnet ihr Zuhause, greift hinein und interessiert sich auch noch für ihre Vorräte.

Ich möchte dabei möglichst wenig der sprichwörtliche Bär sein, der das Volk auseinanderreißt und den Honig raubt.

Inzwischen kenne ich meine Völker sehr genau. Ich sehe, was gerade passiert, was sie brauchen und wann ich sie einfach machen lasse.

Bienen lesen keine Lehrbücher

Über die letzten Jahre habe ich viel über Bienen gelernt. In Ausbildungen, Kursen und Büchern und vor allem bei den Bienen selbst.

Eines habe ich dabei ebenfalls gelernt: Bienen lesen keine Lehrbücher.

Ein Volk hält sich nicht immer an das, was theoretisch als Nächstes passieren müsste. Wetter, Tracht, also die Pflanzen, an denen die Bienen gerade Nektar oder Honigtau sammeln, wie stark ein Bienenvolk ist und viele andere Faktoren verändern die Situation.

So presse ich meine Bienen nicht in ein festes Schema, sondern beobachte, entscheide und passe flexibel meine Arbeit an die tatsächliche Situation an.

Beim Wein ist es selbstverständlich, über Jahrgänge und den Einfluss des Wetters zu sprechen. Beim Honig ist es ähnlich: Blüte, Temperatur, Regen und Trockenheit prägen das, was die Bienen eintragen.

Der Klimawandel macht diese Bedingungen zunehmend unberechenbarer und stellt die Imkerei vor neue Herausforderungen. Unterschiede sind dabei kein Fehler. Sie erzählen von einer Region und einem Jahr.

Vom Bienenvolk bis zum Geschmack im Mund

Ich bin Bio-Imkerin und Honig-Sommelière. Diese Verbindung ist für mich entscheidend: Ich sehe, was draußen geschieht, arbeite mit den Bienen, ernte den Honig und beschäftige mich anschließend intensiv mit dem, was sich davon im Glas wiederfindet.

Mich interessieren Aromen, Textur, Herkunft und Charakter. Ein Honig erinnert an Blüten, Kräuter oder reife Früchte, ein anderer an Malz, Holz oder Gewürze. Manche wirken leicht und fein, andere dunkel, kräftig und verbleiben lange im Mund.

Durch Wissensdurst zur Honig-Sommelière

Es gab nicht den einen Moment, an dem ich beschlossen habe, tief in die Sensorik einzusteigen. Meine Neugier auf Honig ist gewachsen und wächst immer weiter.

Ich bin gerne unterwegs, lerne Menschen und Landschaften kennen und tauche tief in ihre Kulinarik ein. Honig ist für mich ein wunderbarer Weg dorthin.

Auf Reisen suche ich das Gespräch mit Imkern: Wie arbeiten sie? Was prägt ihre Region? Was macht ihre Imkerei schwierig und welchen Honig machen ihre Bienen daraus? Ich probiere. Ich höre zu. Ich versuche zu verstehen, was dieser Honig für sie bedeutet.

Und natürlich nehme ich ein Glas mit nach Hause!

Zuhause verkoste ich ihn noch einmal in Ruhe und probiere aus, wie er sich in meiner Küche einsetzen lässt.

Und weil mich diese Welt selbst so begeistert, möchte ich meine Begeisterung teilen.

Honig-Verkostungen

Bei Wein oder Kaffee ist eine geführte Verkostung längst selbstverständlich. Man lernt, genauer hinzuschauen, zu riechen, zu schmecken und Unterschiede einzuordnen.

Bei Honig ist das noch ungewöhnlich.

Deshalb biete ich meine Honig-Verkostungen an. Es ist keine Aneinanderreihung verschiedener Honiggläser, sondern ein geführtes sensorisches Erlebnis.

Ich zeige Ihnen, wie unterschiedlich Honig riechen und schmecken kann, wie man Aromen bewusst wahrnimmt und welchen Einfluss Herkunft und Pflanzenwelt haben. Zudem vermittle ich spannendes Bienenwissen und gebe Einblicke aus dem Bienenstock.

Nach der Honig-Verkostung nehmen Sie Honig ganz neu wahr.

Ein Erlebnis, dass in Erinnerung bleibt.

Manche Geschmacks-Erlebnisse überraschen. Andere begeistern. Und einige verändern den Blick auf das, was wir bisher kannten.

Lassen Sie sich von der Vielfalt des Honigs bee-zaubern und entdecken Sie die Außergewöhnlichkeit.

Was möchten Sie über mich wissen?

Hinter meiner Imkerei stecken nicht nur die Liebe und Leidenschaft zu den Bienen, die Begeisterung für Honig, sondern auch fundiertes Fachwissen, Erfahrung und die Zertifierung als Honig-Sommeliére.

Diese Kombination bildet die Grundlage meiner Arbeit. 

Honig-Sommelière
  • Professionelle Ausbildung zur Honig-Sommelière über das „Italian National Register of Experts in the Sensory Analysis of Honey“
  • Eintragung im italienischen Fachregister Albo Nazionale
  • unterschiedliche, regelmäßige offline/ online Weiterbildungen & Seminare in Sensorik & Kulinarik
  • Teilnahmen an internationalen Ausstellungen und Messen wie z.B. die Apimondia
  • Bio-zertifizierte Imkerei
  • DE-ÖKO-003
  • Prüfinstitut LACON GmbH
  • landwirtschaftlicher & naturnaher Hintergrund
  • Imker Ausbildung am Agrarbildungszentrum des Bezirks Oberbayern Landsberg am Lech
  • unterschiedliche, regelmäßige offline/ online Weiterbildungen & Seminare
  • Honiglehrgang „Qualitätsanforderungen für Deutschen Honig gemäß den Warenbestimmungen des Deutschen Imkerbundes e.V.“
  • Ausbildung Honig-Massage an der Medios Seminar Akademie
  • Honig-Seifen-Kurs am Agrarbildungszentrum des Bezirks Oberbayern Landsberg am Lech
  • Ausbildung Api-Therapie Beratung beim Deutschen Apitherapie Bund e.V. und regelmäßige Weiterbildungen
  • Verschiedene Kurse am Zentrum für Naturheilkunde in München
  • Weiterbildungen rund um Paracelsus Medizin
  • drei Jahre Projektmanagement & Produktentwicklung bei einem der größten deutschen Honigabfüller
  • vier Jahre Unterstützung des Fachausschuss Imkerei bei einem der drei größten Bio Verbände in Deutschland